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Get Byzanz. Geschichte des oströmischen Reiches 324 - 1453 (Beck PDF

By Ralph-Johannes Lilie

ISBN-10: 3406418856

ISBN-13: 9783406418853

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Für die tiefgreifende Verwaltungsreform, die ihm gleichermaßen zugeschrieben wird – sozusagen als Vorbedingung für seinen Erfolg – fehlen hingegen nach wie vor überzeugende Beweise, so daß diese These abgelehnt werden muß. Daß dieser Feldzug ein wahres Hazardspiel gewesen ist, zeigt sich schon daran, daß Herakleios 626 seine Hauptstadt Konstantinopel einer Belagerung durch die vereinten Truppen von Slawen, Awaren und Persern überlassen mußte, während er selbst im fernen Armenien kämpfte. Wäre die Stadt gefallen oder wäre seine Armee auch nur ein einziges Mal ernsthaft geschlagen worden, hätte dies das Ende für Byzanz bedeutet.

Allerdings gibt es trotz späterer entsprechender Verzerrungen in den Quellen kaum sichere Anhaltspunkte für Ikonenverbote zur Zeit Leons. Fest steht allerdings, daß er sehr stark den Kreuzeskult propagierte. Aber das war sicher nicht gegen die Ikonen gerichtet, sondern der Versuch einer Anknüpfung an Konstantin den Großen, der ja bekanntermaßen im Zeichen des Kreuzes über seine Feinde gesiegt hatte. Wie dem auch sei. Rund fünfzig Jahre beherrschte der Ikonoklasmus das Feld, besonders geschürt von Leons Nachfolger Konstantin V, der auch zur Gewalt griff, um ihn durchzusetzen, wobei die bilderfreundliche Partei ihm später noch weitaus mehr Untaten angedichtet hat, als er tatsächlich verursacht haben dürfte.

Auf dem Balkan hatte das Reich damit erst einmal eine gewisse Ruhepause gewonnen. Während die außenpolitischen Nöte Ostroms sich eigentlich vor allem auf eine Region – den Balkan – beschränkten, traten innenpolitisch im kirchlich-religiösen Bereich nahezu unlösbare Probleme auf. Einer der Gründe, warum Konstantin I. sich für die Anerkennung des Christentums entschieden hatte, war die Tatsa35 che, daß diese Religion so stark geworden war, daß ihre dauernde Unterdrückung nicht mehr möglich schien.

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Byzanz. Geschichte des oströmischen Reiches 324 - 1453 (Beck Wissen) by Ralph-Johannes Lilie


by George
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